fassaden

Die Idee:

Eine ungewöhnliche Fassadengestaltung.

Motiv:

Fotografien von Maks Dannecker als Vorlage.

Eine Fassade in klassischer Fassadenmalerei zu gestalten,

das bedeutet die gesamte Giebelfläche wird bemalt unabhängig

der Grösse. Für das Motiv wählen wir als Vorlage eine Fotografie

oder einen Ausschnitt davon.

Die Fotografien sind Momentaufnahmen ohne konzeptionelle

Vorüberlegung. Lediglich der thematische Schwerpunkt “Natur”

liegt fest. Es wird spontan ohne Suchereinblick geschossen.

Der Automatismus und der Zufall lassen im Gegensatz zur

inszenierten Fotografie nie klar vorherbestimmen, was sich

anschliessend genau auf dem Film befindet.

Warum:

Architektur unterliegt stark der konzeptionellen Planung,

dies ist sehr prägend für Stadtbilder.

Durch unsere “Schnappschussfassaden” bringen wir in diese

Stadtstrukturen ein neues Element – nämlich den Zufall.

Der Gedanke:

Unser Leben ist eine Aneinanderkettung von “Schnappschüssen”,

von Momentaufnahmen, die aber allesamt unserer persönlichen Filterung

unterliegen: Wir sind nicht in der Lage die Welt objektiv zu betrachten.

Der “Schnappschuss” hingegen ist in relativ hohem Maß vom Zufall bestimmt

(vgl. der Automatismus in der Kunst).

In einem geplant grafischen Konzept kann man eine solche Zufälligkeit nicht

erreichen. So benutzen wir den unbedachten “Schnappschuss” als Hilfsmittel

um den Zufall zumindest mit unseren Möglichkeiten ein Stück weit einzufangen.

In dieser Herangehensweise wird der Alltag eines Stadtbildes mitgestaltet.

“Der Zufall ist das Salz in der Alltagssuppe.” (D. von Loesch)

Zu bedenken ist aber auch:

Dieses Produkt ist ein neu entstehendes, es ist kein interdisziplinäres Plagiat.

Bei der Umsetzung werden Interpretationsfreiräume genutzt.

Es handelt sich keinesfalls um eine digitale oder maschinelle Reproduktion.

Dieses Projekt wurde geschützt.

Copyright Dominik von Loesch + Dannecker 2006 – 2009


(Entwurf)

(Entwurf)